Produktauftrag
Je nach Modell werden 16, 18, 20 oder 24 Geräte in einem Karton verpackt. 10 Kartons entsprechen deshalb 160 bis 240 Geräten. Die Menge gilt je Modell und lässt sich nicht beliebig auf mehrere Modelle verteilen.

OEM & Private Label
Ein Logo ist der Anfang. Für ein tragfähiges Eigenmarkenprojekt müssen Modell, Stückzahl, Verpackung, Anleitung und Einfuhr zusammenpassen. Wir gehen diese Punkte mit Ihnen durch, bevor Sie einen Fertigungsauftrag freigeben.
Für gewerbliche Einkäufer · Fertigung in China

Auftrag und Druckauflage
Je nach Modell werden 16, 18, 20 oder 24 Geräte in einem Karton verpackt. 10 Kartons entsprechen deshalb 160 bis 240 Geräten. Die Menge gilt je Modell und lässt sich nicht beliebig auf mehrere Modelle verteilen.
Einfarbiger Siebdruck ist bei entsprechend qualifizierten Aufträgen enthalten. Position, Druckfläche, Farbe und die konkreten Voraussetzungen bestätigen wir vor der Freigabe. Mehrfarbdruck und neue Werkzeuge benötigen eine gesonderte Prüfung.
Für individuell bedruckte Kartons beträgt die Druckauflage 1.000 Verpackungen. Diese Auflage ist keine Mindestbestellmenge von 1.000 Geräten. Der Auftraggeber trägt die Kosten der gesamten Druckauflage; übrige Verpackungen können für Folgeaufträge gelagert werden.

Markenauftritt
Definieren Sie Modellabbildung, Logo, Farben und die Angaben auf dem Karton zusammen mit der gewählten Ausführung. Die sichtbare Produktform allein reicht nicht aus, um Akku, Sensor oder Materialliste zuzuordnen.
Für den deutschen Markt gehören eine verständliche Anleitung und passende Kennzeichnungen in die Druckfreigabe. Stimmen Sie außerdem Zubehör und Ersatzfilter ab, damit Ihr Kundendienst die richtige Ausführung zuordnen kann.
Alle fünf Produktfamilien vergleichen ↗Zielmarkt, Material, Stromversorgung, Stückzahl und gewünschte Positionierung nennen. „Kabellos“ bitte als Akkubetrieb des Geräts oder als Pumpenbauweise konkretisieren.
Ausführung, Maße, Reinigung, Ersatzteile und modellbezogene Dokumente vergleichen. Ein Prüfbericht für eine andere Variante ersetzt keine Prüfung Ihrer Konfiguration.
Logo und Druckdaten, deutsche Anleitung, Kennzeichnung und Verkaufsverpackung abstimmen. Produktbehauptungen müssen zur vereinbarten Spezifikation passen.
Musterstand, Stückliste, Prüfanforderungen, Preis, Währung, Lieferbedingung und Termin schriftlich bestätigen. Eine Website-Anfrage ist noch kein Fertigungsauftrag.
Beschaffung für Deutschland
Welche Pflichten Ihr Unternehmen übernimmt, hängt von seiner Rolle und dem Vertriebsweg ab. Für ein Eigenmarkenprojekt sollten Sie diese Punkte mit den zuständigen Fachleuten klären; ein CE-Zeichen allein deckt sie nicht ab.
Prüfen Sie die anwendbaren EU-Vorschriften für das konkrete Gerät, Netzteil und gegebenenfalls den Akku. Verlangen Sie passende Unterlagen, eindeutige Modellangaben sowie deutsche Sicherheits- und Gebrauchsinformationen. Wer unter eigener Marke verkauft, sollte seine Herstellerrolle ausdrücklich prüfen.
Für den deutschen Markt sind die Pflichten nach ElektroG und – bei Akkugeräten – die Batteriepflichten zu klären. Die stiftung ear erläutert die Registrierung und die Vertretung ausländischer Hersteller. Eine Registrierung oder Bevollmächtigung von Fountelio wird hier nicht zugesichert.
Informationen der stiftung ear ↗Verantwortlichkeit, Registrierung und gegebenenfalls Systembeteiligung hängen vom Vertriebsweg ab. Die ZSVR weist seit 12. August 2026 auf eine Bevollmächtigungspflicht für ausländische Unternehmen ohne deutsche Niederlassung hin, die direkt an Endabnehmer in Deutschland liefern. Das ist von einer Lieferung an einen Importeur zu unterscheiden.
Aktuelle Hinweise der ZSVR ↗Fragen Sie nach den für die gewählte Variante verfügbaren Konformitäts- und Prüfunterlagen. Prüfumfang, Modellbezeichnung und Versionsstand müssen zusammenpassen. Zusätzliche Nachweise und Prüfungen werden projektbezogen vereinbart.
Beschaffungshinweise, Stand 7. September 2026. Die verlinkten Behördeninformationen sind maßgeblich für die dort erläuterten Pflichten.
Berücksichtigen Sie die Verordnung (EU) 2023/988 über die allgemeine Produktsicherheit im jeweiligen Anwendungsbereich. Klären Sie den verantwortlichen Wirtschaftsakteur in der EU, die Rückverfolgbarkeit und die erforderliche Kennzeichnung. Welche zusätzlichen Vorschriften etwa zu EMV und RoHS gelten, ist anhand des konkreten Geräts und seiner Konfiguration zu prüfen.
Beim Verkauf unter eigener Marke können Sie selbst Herstellerpflichten übernehmen. Die EU-Informationen zur Produktkonformität erläutern die Rollen von Herstellern, Importeuren und Händlern.
Teilen Sie uns die gewünschte Angebotswährung EUR, den Lieferort mit Postleitzahl und die geplante Bestellmenge mit. Es gibt keinen pauschalen Europreis für alle Ausführungen.
FOB oder CIF können vereinbart werden. Nennen Sie den vorgesehenen Hafen; bei CIF ist eine Zustellung bis zu Ihrer Geschäftsadresse nicht automatisch enthalten. Eine Tür-zu-Tür-Lösung über Logistikpartner hängt von der Route ab.
Lassen Sie Warenwert, Verpackung, Fracht, Zollabwicklung, mögliche Zölle und Einfuhrumsatzsteuer getrennt ausweisen beziehungsweise als enthalten oder nicht enthalten bestätigen. DDP und zollfreie Lieferung werden nicht pauschal zugesagt.
Der nächste Schritt
Nennen Sie Zielmarkt, Modell und geplante Stückzahl. Wir klären die verfügbaren Ausführungen und die Grundlage für Ihr Angebot.
Muster · Spezifikation · Angebot
Nennen Sie Modell, geplante Menge und die Anforderungen Ihrer Marke. Wir stimmen Ausführung, Lieferumfang und Verpackung mit Ihnen ab.
Für ein Angebot nach Deutschland: Lieferort mit PLZ und gewünschte Währung EUR angeben. Lieferkosten, Termin und Bedingungen werden schriftlich bestätigt.